Rub al-Khali 2016.

Zurückgekehrt. Im gleißenden Licht der Mittagshitze in die Rub wieder eingetaucht und in ihr aufgesogen. Der erste Schritt aus Ali’s Jeep in den Sand und alles ist mit einem Schlag wieder da – die Seele erinnert sich, die tiefe Ruhe greift sofort wieder Platz und nimmt mich ein.

 

Die besonderen Momente

Meine unermüdlichen Bemühungen, nach dem täglichen Marsch, mit dem jüngsten, neu ins Team gekommenen Beduinen, zu konversieren, erscheinen ein wenig sinnlos. Er, ein geborener Poet und Komiker, dem zu zuhören selbst ohne Verständnis des Arabischen bzw. Omanischen eine Wonne ist, hat gewonnen. Ich gebe mich seinem Singsang einfach hin und vergesse meinen Anspruch auf Lektionen.

 

Abends zum Sonnenuntergang, kraxele ich barfuß entlang der Dünenkanten hinauf auf eine der Dünen und genieße diesen Moment im schönsten goldgelben Licht, bevor die Finsternis über uns hereinfällt. Verdeckt, hinter einer Dünenwand, beginne ich zu tanzen.

 

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

barbara Pucher
1. Januar 2018 22:09

Nach dem Gelesenen kann ich mir die “Dünentänzerin” richtig gut vorstellen, ein wunderschönes Bild.

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